Das Internet ist der neue Hitler!

Zumindest wenn man Tara Carreon, der, vermutlich noch wesentlich irreren, Frau von Charles „ich verklage das Internet“ Carreon glauben darf. Ob Inman jetzt aber Hitler oder ein Mafiosi ist, da scheint sie sich nicht ganz entscheiden zu können.

Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wenn ich von der Arbeit heimkomme, wie die beiden es, jetzt sogar als Team, schaffen, auf den Irrsinn immer noch einen draufzusetzen. Aber ich fühle mich immer noch ausgesprochen gut unterhalten.

Heute Anwalt, morgen Anstalt – neues von Charles Carreon

Jetzt hat er wohl seine Klage erweitert und auch den Generalstaatsanwalt von Kalifornien in die Liste der Beklagten aufgenommen. Warum weiß ich nicht und es geht auch nicht aus meiner Quelle hervor. Vermutlich gibt es aber auch keine so wirklich rationale Erklärung dafür.

Sehr interessant ist aber auch, was seine Frau so treibt. Man bedenke, dass er jemanden wegen des Aufrufs zum Cybervandalismus, was wohl in der Form in den USA nicht sanktioniert ist, verklagt hat – ohne, dass es irgendwo einen Aufruf gäbe. Wenn man hier mehr als zehn Zeilen liest weiß man, was Realitätsverlust ist. In etwa der Mitte der Seite beleidigt sie dann noch, mit Foto, jemanden, der öffentlich Kritik an ihrem Mann geäußert hat. Ein kohärentes Rechtsverständnis sieht anders aus.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Charles Carreon bedanken. So herzlich wie über ihn habe ich selten gelacht. Und das Beste ist, dass er jetzt, auf dem Höhepunkt seiner Lächerlichkeit, wohl dankenswerterweise nicht aufhören wird. Nein, ich bin davon übereugt, dass er sein Loch so lange weiter in die Erde gräbt, bis er darin tot umfällt.

Nachtrag: Nachdem der satirische Twitteraccount weg ist, gibt es bereits ein deutlich weniger feinfühliges Blog zu dem Zweck.

Verfassungsgericht? Ich hab‘ aber doch nichts bestellt!

Erinnern wir uns nochmal kurz daran zurück, was man uns so alles über die Vorratsdatenspeicherung erzählt hat. Schwere und schwerste Straftaten. Organisierte Kriminalität, Terrorismus. Nachdem ja bereits ein paar Deppen aus der Provinz gefordert haben, dass man das Geschwätz von Gestern und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes doch bitte ignorieren soll, tut das nun auch der Innenminister. Continue reading

Der irre Anwalt und das Internet

Die Geschichte um TheOatmeal erreicht einen neuen Höhepunkt. Charles Carreon ist auf dem Weg zur Unsterblichkeit.

Viel lustiger als seinen Wahn, Kritik und harte Worte als Aufruf zum Vandalismus zu verbrämen, finde ich die Inhalte der Webseite, die er zusammen mit seiner Frau zu betreiben scheint.

Einen Klick wert sind Tits and Rice oder auch die penisreibende Kathleen Parker.

Ich glaube bei FunnyJunk bereuen derzeit einige Leute, dass man dem Kerl ein Mandat verschafft hat…

TheOatmeal und FunnyJunk – es gibt eine Steigerung! [Update]

Ich glaube ja Charles Carreon, der von FunnyJunk beauftragte Anwalt, möchte im Internet hingerichtet werden. Er hat jetzt nicht nur Inman, den Betreiber von TheOatmeal, verklagt, sondern gleichzeitig auch die beiden Wohltätigkeitsorganisationen, an die Inman spenden wollte. Das berichtet zumindest Ars Technica.

Ich glaube, da sollte jemand Nachhilfe in „Internet“ nehmen…

 

Update: Ein paar mehr Details zu Carreons Klage.

Das merkwürdige Rechtsverständnis des Christoph Keese

Soweit ich weiß ist der Mann immer noch „Konzerngeschäftsführer Public Affairs“ bei der Axel Springer AG. Natürlich gehört ein leicht surrealer Blick auf das Recht bei dem Job dazu und bleibt auch bei seinen privaten Abenteuern erhalten. Auf seinem, letzten Endes eher weniger denn mehr, privaten Blog hat er sich natürlich auch zum Leistungsschutzrecht geäußert.  Continue reading

Hacker Stock Photos – es lässt tief blicken

Offenbar ist die schwachsinnige Darstellung von Hackern nicht nur in Deutschen Medien verbreitet.

http://www.sadanduseless.com/2011/12/stock-photo-hackers/

Sehr interessant: Nur eine der Personen ist, hmm, ist dunkelhäutig noch politisch korrekt oder gilt das schon als rassistisch, äh, „maximalpigmentiert“ kein Weißer. Ich müsste mal meine Kontakte anzapfen und versuchen heraus zu finden, ob das für Illustrationen von Straftaten in den Medien normal ist.

Ich glaube ich werde mir wirklich mal eine Balaclava kaufen. Es reizt mich wirklich, auszuprobieren was passiert, wenn ich mit so einem Ding in dem verglasten Büro am Haupteingang mit einer Reihe Linuxterminals arbeite. Wenn ich mich ein paar Mal verstohlen umsehe und auf dem Weg zum Serverraum gebückt laufe, die Füße bei jedem Schritt übernatürlich weit anhebend, ruft garantiert einer die Polizei oder rennt nach oben zum Chef.

Wenn Unverschämtheit mit einer schallenden Ohrfeige endet

Ich mag Leute mit „Eiern“ und man sagt mir einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nach. Außerdem Sadismus, Misanthropie und Zynismus (und Haare auf den Zähnen). Dass ich mich seit einer halben Stunde über den Streit zwischen TheOatmeal und FunnyJunk totlache ist wohl ein Indiz dafür, dass das nicht ganz aus der Luft gegriffen ist…  Continue reading