Professionell heißt nur, dass jemand dafür bezahlt – III

Ich glaube ich spare mir hier den Kommentar im Detail. Drücken wir es lieber so aus: Ich habe viel gelacht, würde aber aus verschiedenen Gründen von einem Kauf absehen wollen. Und das trotz der unzweifelhaft vorhandenen Fach- und Sachkenntnis des Verkäufers, bei deren Verlautbarung er auch keine falsche Bescheidenheit an den Tag legt:

Niemand, selbst Microsoft besitzt nicht meine Erfahrung bzgl. der Stift-Nutzung,
wie ich Pen‘ ner von bald 20.000 Stunden reinen Stift Tablet PC Einsätzen.

http://www.ebay.de/itm/Der-Ultimative-Windows-7-oder-8-Tablet-PC-/330849036140

Als überzeugter Tablet PC Nutzer blutet mir hier aber doch ein wenig das Herz.

 

 

 

 

 

Schöne neue Bücherwelt

E-Books könnten eine richtig tolle Sache sein. Aber im Moment scheint mir die Idee, sich auf dieser Basis eine Bibliothek aufzubauen, überhaupt nicht gut.

Was hat man mit echten Büchern nicht alles gemacht. Man hat sie nicht nur gelesen, man hat sich Notizen auf den Rand gemacht, sie verliehen, eigene Schnellzugriffsregister in den Rand geschnitten und vieles mehr. Trotz alledem lese ich kaum noch auf Papier, weil die Möglichkeit, Unmengen von Literatur und Nachschlagewerken zur Hand zu haben und nach einzelnen Begriffen durchsuchen zu können so praktisch ist. E-Books habe ich trotzdem keine, weil sie derzeit vor allem die Nachteile von Buch und digitalem Medium vereinen, anstatt der Vorteile. Continue reading

Frühstücksfernsehen – Ein Grund auszuschlafen

Man kann gewisse Aufgaben nicht durch das Zuschaufeln mit Geld lösen. Das öffentlich-schlechtliche Fernsehen zeigt immer wieder sehr deutlich. Mit Gebühren in der Höhe von rund zwei Dritteln des Bundesbildungshaushaltes, läppischen ~7,5 Milliarden, reicht es weder für Vielfalt, noch für qualifizierte Moderation und natürlich auch nicht für guten Journalismus. Continue reading

Alte Wunden, neuer Schmerz – Binärzahlen für Nichtinformatiker

Eigentlich wollte ich mich ja beruflich von Dingen, in denen ich nicht so firm bin, eher fern halten. Das ist nicht nur meistens anstrengend, man kann auch so selten auf dicke Hose und überkompetent machen. Wenn aber jemand eine längerfristige Zusammenarbeit haben will, sehr angenehme Rahmenbedingungen bietet und es auch noch um ein Entwicklungsprojekt in einem Bereich geht, in dem man immer schon mal aktiv werden wollte – kann man da nein sagen? Continue reading

Peinliche Auswüche merkwürdiger Unternehmenskultur

 

Als Ende der Neunziger so eine Motivationstrainerseuche ausbrauch habe ich das durchaus interessiert verfolgt. Da kamen auch solche Moden auf, wie Leute Lieder schmettern zu lassen, die die eigene Firma beweihräuchern. Teilweise hatten Bilder von solchen Veranstaltungen erschreckende Ähnlichkeit mit den Gehirnwäscheveranstaltungen totalitärer und peseudoreligiöser Organisationen und es lief mir wirklich ein kalter Schauer über den Rücken. Als neulich jemand meinte, Xing sei mittlerweile die Resterampe, auf der die letzten aus dieser Kategorie von Popanz sich noch als Coaches aller Art verramschen, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Es ist was dran…

Glücklicherweise ist das, was mir schon im Posteingang nach Müll aussah, weil facebook draufstand, nur wirklich peinlich. Man beurteile selbst. Ich für meinen Teil hatte wirklich „Gänsehautfeeling pur“.

https://www.facebook.com/photo.php?v=167090016641956

Nachtrag: Aha. Die Spardabank hat wohl auch versehentlich mal den Ausgang der Marketingdickstoffpumpe in Richtung Internet gehalten. Ich konnte das nach dem Teil mit dem Feenkostüm wirklich nicht mehr ertragen.

http://www.youtube.com/watch?v=D75t7R5mRMk

Nachtrag 2: Oh Gott. Wenigstens waren es wohl hier die Azubis selbst, die den Kram gemacht haben. Das erklärt nichts, aber entschuldigt wenigstens einiges…

http://www.youtube.com/watch?v=qj-QpdjvHWY

Ich muss mir jetzt zum Runterkommen erstmal den Jesustanz reinziehen. Selbst der ist um Welten besser

http://www.youtube.com/watch?v=vN8kDM4BO2k