Gasentladungslampe auf Drogen

Die verschiedenen Möglichkeiten Licht zu erzeugen haben mich schon immer fasziniert. Neben den klassischen Glühlampen und LEDs gibt es ja auch noch Gasentladungslampen, wozu auch die Leuchtstoffröhre und ihre Kompaktform, die Energiesparlampe, gehören. Bei den Entladungslampen gibt es noch die besonders spannende Form der Bogenlampen, die tatsächlich mit Lichtbögen arbeiten. Kürzlich habe ich aber etwas wiederentdeckt, was meist außerhalb dieser Kategorien genannt wird, obwohl es eigentlich ziemlich eindeutig eine Gasentladungslampe sein sollte, das scheinbar wirklich keine Sau kennt. Und wovon noch keine Ausführung in meinem Zimmer herumstand…

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Selig sind die, die da geistig arm sind

Eines der schönen Dinge am Internet ist, dass man fast ohne Aufwand Einblick in Subkulturen und Branchen gewinnen kann, mit denen man sonst kaum in Kontakt kommt oder die man lieber gleich meiden würde. Zu letzteren zählt eindeutig die Gruppe der Großstadtkinder, die in ihrem Leben noch nie einer vernünftigen Tätigkeit nachgegangen sind und ihre Zeit damit verbringen sich gegenseitig zu bestätigen wie toll sie sind und in ihrer, meist von den Eltern fremdfinanzierten, Blase der Überheblichkeit glauben, dass ihre Geistlosigkeiten für die Welt wertvoll seien, nur weil sie in ihrer Einfalt nichts anderes kennen. Ja, ich spreche von dem, was man heute den gemeinen Hipster nennen könnte. Bildblog führte mich da kürzlich auf einen Artikel, der einen Einblick in das Denken und die Selbstwahrnehmung der „Kreativen“ in Berlin bietet, der aus meiner Sicht Abgründe aufzeigt. Er handelt von „Armut als Lebensstil“ und beschreibt die „prekäre“ Situation der eigentlich nur geistig Armen, die irgendwie so ihr Leben in Berlin bestreiten.

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Eine völlige Bankrotterklärung

Als ich neulich so durch München schlenderte sah ich auch das eine oder andere Wahlkampfplakat. Nun sind diese Dinger immer hohl und prätentiös und geben einem immer das Gefühl, ein bisschen verarscht zu werden. Es ist eben Wahlwerbung. Das Plakat der Piraten, von dem aus mich ein 08/15 Gesicht irgend einer jungen Frau anschaut, kam mir schon schlecht vor. „Zuhören statt abhören“ klingt nach einem Erziehungsratschlag und Kuschelpädagogik, nicht aber nach einem tragfähigen politischen Konzept. Dann habe ich aber eines gesehen, dass mich wirklich vom Hocker gerissen hat…

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