Zuwachs in der Familie – oder: VPN Server für Windows Clients mit strongSwan

Bisher war das immer wieder ein Moment der Erheiterung, der mir neben verwunderten auch teilweise fast bewundernde Worte einbrachte: Handy auf den Tisch legen. Seit langer Zeit war mein täglicher Begleiter ein mittlerweile 6 Jahre altes Nokia 5800. Wie, kein Smartphone? Boah, was ist das für ein Leben!

Continue reading

Der Kapitalismus fängt an, an seinen Kindern zu nagen

Man sagt ja gerne, dass – wenn man politisch lange genug nach links wandert – man am Ende rechts wieder rauskommt. Das ist die Vorstellung von politischer Ausrichtung als einer Art zyklischer Gruppe, die mir so falsch nicht zu sein scheint. Allein die Frage nach dem erzeugenden Element scheint mir nicht so ganz klar beantwortet. Ich glaube allerdings, dass es mit Kapitalismus und Sozialismus ähnlich aussieht und man bei genug Kapitalismus der Form, wie sie in Mode ist, man wieder in einer Art abstrusem Sozialismus landet.

Continue reading

Der schwere Weg eines NAS Upgrades

Die traurige Realität des Bastelns mit Computerkram ist, dass man oftmals eine ganze Menge Gefummel braucht, bis etwas funktioniert. Manchmal funktionieren Dinge unerklärlicherweise nicht und manchmal geht es einem einfach nur wie dem Hund eines alten Schulfreundes, der die Wurst nicht fand, weil er seine Pfote drauf hatte. Meistens kommt beides zusammen.  Continue reading

Sülzwurst im Rauchmantel

Wenn ich „Professor der Wirtschaftsinformatik“ höre gehen bei mir die Alarmglocken an. Erfahrungsgemäß gibt es nur extrem wenige Fälle, in denen solche den Mund aufmachen können, ohne dass mir die Kinnlade runterfällt und die Hand an die Stirn wandert. Bei diesem hier und seinem Gastbeitrag im law blog, dass ich für die BILD unter den juristischen Onlineblogs halte, ist es nicht anders.

Continue reading

„Ich nehme diesen Preis nicht an!“

Marcel Reich Ranicki ist tot. Und was ich mit diesem Mann verbinde ist, als mäßig intellektueller Zeitgenosse, der nur knapp ein Fünftel seines literarischen Kanons, und nicht immer freiwillig, gelesen hat, vor allem seine Ablehnung des deutschen Fernsehpreises für sein Lebenswerk. Daher war mein erster Gedanke nach der Meldung auch der daran, wie Reich Ranicki in seinem Schlafzimmer von einem Mann in einer dunklen, weiten Kutte besucht wird, dem er, als er die Hand nach ihm ausstreckt, sagt: „Ich nehme diesen Preis nicht an!“.

Continue reading