Zuwachs in der Familie – oder: VPN Server für Windows Clients mit strongSwan

Bisher war das immer wieder ein Moment der Erheiterung, der mir neben verwunderten auch teilweise fast bewundernde Worte einbrachte: Handy auf den Tisch legen. Seit langer Zeit war mein täglicher Begleiter ein mittlerweile 6 Jahre altes Nokia 5800. Wie, kein Smartphone? Boah, was ist das für ein Leben!

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Ordnungsprobleme

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Was ist hier schief gegangen?

Nein, ich weiß es nicht wirklich. Aber ich habe die starke Vermutung, dass dieser fragwürdigen Internationalisierung auf einer Microsoft Seite ein triviales Problem zu Grunde liegt. Die etwas krumme Sortierung, die natürlich auch Österreich bei A einordnet, ist ganz offensichtlich eine nach den englischen Namen sortierte Liste. Das erinnert mich an meinen Versuch, Postgres unter FreeBSD eine deutsche Sortierung aufzuzwingen. Zum Erfolg führte eine Migration hin zu Ubuntu…

Internationalisierung bei Software ist halt immer ein bisschen „frickelig“ 😉

Professionell heißt nur, das jemand dafür bezahlt V – Handwerk mit doppeltem Boden

Das in Deutschland so vielgelobte Handwerk ist etwas, mit dem ich selbst noch nie Glück hatte. Etwa die Hälfte meiner Kontakte mit den gut ausgebildeten Fachkräften waren nicht ernüchternd, sondern teilweise einschüchternd. Das ist nicht übertrieben. Ich hatte wirklich fast immer Pech und habe sehr, sehr oft Leute erwischt, die entweder nur Pfusch abgeliefert haben oder Pfusch abgeliefert haben und so dumm waren um es nicht zu merken.

Letztes Jahr hat es mich wieder erwischt. Diesmal war es eine Installations-Frickelbude, die vermutlich Kasse, statt ihrer Arbeit, machen wollte.

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Der Kapitalismus fängt an, an seinen Kindern zu nagen

Man sagt ja gerne, dass – wenn man politisch lange genug nach links wandert – man am Ende rechts wieder rauskommt. Das ist die Vorstellung von politischer Ausrichtung als einer Art zyklischer Gruppe, die mir so falsch nicht zu sein scheint. Allein die Frage nach dem erzeugenden Element scheint mir nicht so ganz klar beantwortet. Ich glaube allerdings, dass es mit Kapitalismus und Sozialismus ähnlich aussieht und man bei genug Kapitalismus der Form, wie sie in Mode ist, man wieder in einer Art abstrusem Sozialismus landet.

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Medienwandel – oder: langsam kocht die Scheiße über

, Ich habe schon eine ganze Weile nichts mehr geschrieben, aber heute ist mir innigst danach das zu tun, was /cbx so nett als „abbloggen“ beschrieben hat.

In letzter Zeit hatte ich wenig Muße und Zeit zum Schreiben. Ganz akut liegt das unter anderem daran, dass ich derzeit das, je nach Sichtweise zweifelhafte, Vergnügen habe, mich in die Welt der iOS Programmierung einzuarbeiten. Ja, das Telefon-Zeugs mit kleinem i, nicht IOS. Dabei kommen einem auch sofort Erinnerungen an den Geschichtsunterricht. Fast alles hat NS als Präfix und nach kurzem Nachdenken stört man sich auch an einem NSU-Integer nicht mehr und hört auf zu kichern, wenn einen Google auf eine Seite mit dem Titel „NS-Hipster“ führt. Nachdem ich also derzeit meine Zeit damit verbringe in einer mir (fast) völlig neuen Sprache (Objective C, nicht Swift) mit einer mir völlig neuen IDE (XCode) unter Zuhilfenahme mir völlig neuer Frameworks (Cocoa-Touch und Co) wenigstens auch völlig neue Software zu schreiben, bin ich abends eigentlich ganz froh, wenn ich auf dem Weg nach Hause ein wenig seichtes Radioprogramm habe.

Gut, Bayern 2 und Deutschlandfunk sieht für Radioverhältnisse nicht seicht, aber anspruchsvoll sind schwafelige Reisen in die Vergangenheit von irgendwelchen Künstlern im Zwiegespräch mit dem Moderator auch nicht wirklich. Das hat so ein bisschen was von Bild der Frau für Leute, die beim Begriff „Intellektuelle“ sofort aufhorchen, weil sie dieses Etikett für sich reklamieren wollen. So ersann ich also heute für mich ein halbes Stündlein entspannter Elaborate über alles Mögliche für meinen Weg nach Hause…

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