Mehr Redundanz, mehr Hirnschaden

Man kennt ja als ITler die Horrorgeschichten, in denen irgend ein CEO neues Equipment bekommen soll, aber völlig absurde Anforderungen stellt und sich an der Farbe der neuen Maus stört. Man kennt auch die Leute, die eine eigentlich völlig sinnvolle Idee haben, oder einen sehr simplen Wunsch, der sich aber in der Praxis aus den verschiedensten Gründen als nahezu unmöglich umsetzen lässt.

Die Aufgabe, der eigenen Frau einen neuen Rechner unterzujubeln, hat das Potential den ersten Fall zu toppen und der zweite kann schnell daraus entstehen. Man stellt dann eventuell mal wieder fest, dass bei Windows manches zum Himmel stinkt. Continue reading

Frühstücksfernsehen – Ein Grund auszuschlafen

Man kann gewisse Aufgaben nicht durch das Zuschaufeln mit Geld lösen. Das öffentlich-schlechtliche Fernsehen zeigt immer wieder sehr deutlich. Mit Gebühren in der Höhe von rund zwei Dritteln des Bundesbildungshaushaltes, läppischen ~7,5 Milliarden, reicht es weder für Vielfalt, noch für qualifizierte Moderation und natürlich auch nicht für guten Journalismus. Continue reading

Kommunikation und warum die Leute darin ersaufen

Eigentlich bin ich dabei peu a peu einen Artikel über das Thema interne Unternehmenskommunikation zu schreiben. Ein Punkt, der eigentlich die Grundlage des modernen Kommunikationsproblems ist, verdient aber durchaus einen eigenen, kurzen kürzeren Beitrag. Hangeln wir uns  also von  der Soziologie zum Communication Breakdown… Continue reading

MS Office – das Klischee lebt!

Ach, was waren das für Zeiten, als man über MS Office herziehen konnte, weil es rundheraus unzulänglich war. Ich erinnere mich an Dinge wie Wordformatierung in Abhängigkeit vom installierten Druckertreiber, die jede Austauschbarkeit des Formats zerstört haben.

Aber auch Office 2010 hat noch einige „Eigenheiten“, die dem Preis nicht angemessen sind. Auf eine bin ich vorher bei Excel gestoßen. Excel kann nicht einfach zwei Dokumente mit dem selben Dateinamen offen haben. Hat man also zwei Ordner und zwei mal eine „Übersicht.xlsx“, meckert Excel. Und das nicht mal in richtigem Deutsch!

Kann nicht sagen, dass Leute nicht längst so sprechen würden. Ist aber nicht so richtig toll, wenn Programm so Dialog ausgibt.

„Ich mag dieses Webzeug nicht“ Teil I – MySQL

Wenn man „was mit Computern“ macht wird man über die Jahre immer wieder und wieder gefragt, ob man auch Homepages macht. Das hat nicht nur deshalb wenig mit Informatik zu tun, weil es die Anwendung in Reinform ist, wohingegen Informatik eigentlich eher eine Strukturwissenschaft ist. Fast immer läuft diese Frage auch nicht auf technisch-funktionale Aspekte, sondern auf höchstens ästhetisch-funktionale Aspekte hinaus. Es geht nicht darum, irgendein System zu entwerfen, sondern ein paar Informationen nett (und gut verdaulich) zu präsentieren. Das ist eine künstlerisch-gestalterische Aufgabe, für die es Webdesigner gibt.

Bisher habe ich mich von „typischem Webkrempel“ fern gehalten. Einerseits hat es mich nie speziell interessiert, andererseits hatte ich nie etwas, bei dem es wirklich Sinn gemacht hätte. Letzteres hat sich vor kurzem geändert und so hatte ich die Gelegenheit, mich mit einigen Dingen aus dem Bereich sehr direkt zu beschäftigen. Vor allem MySQL und PHP. Für MySQL lautet mein Fazit:

„If you think about using MySQL, consider if you shouldn’t use a database instead.“

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